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Die AlternativeLinke ... Menschen berichten uns...

 

 

 

20.05.2010

Erfahrungsbericht im Umgang mit einer Behinderung 

Folgendes kann ich zu diesem Thema sagen:

 

Ich erinnere mich noch sehr genau an eine Informationsveranstaltung der Stadt Velbert im Jahr 2004. (siehe auch http://www.velbert.de/buergerinfo/umwelt-stadtplanung/stadterneuerung/birth/projekt_beantragt.asp)

Thema der Veranstaltung war der Neubau eines Einkaufsmarktes sowie die Umgestaltung des „alten“ Einkaufszentrums in Velbert Birth – der Birther Kreisel.

Alle Bürger durften Ihre Meinung sagen und Anregungen zur Umgestaltung bzw. Modernisierung des Einkaufszentrums geben.

Es war zu diesem Zeitpunkt bereits die Rede von „unbefriedigende Zuwegung zu dem nach innen orientierten Einkaufszentrum (…)“

 

Leider habe auch ich den Fehler gemacht und meine Meinung gesagt!

Leider deshalb, weil meine Anregungen nicht ernst genommen wurden bzw. scheinbar absolut unwichtig waren.

 

Ich habe damals die Verantwortlichen dazu aufgefordert sich Gedanken darüber zu machen, wie ein Gehbehinderter, Rollstuhlfahrer oder auch nur eine gesunde Mutter mit Kinderwagen,

auf dem kürzesten Weg vom Einkaufsmarkt zum Einkaufszentrum kommt (d.h. vom heutigen Edeka z.B. nach Schlecker).

Man sicherte uns Bürgern damals zu natürlich auch diese Anregungen bei der Planung zu berücksichtigen. Es war die Rede von Rampen, die sowohl für Rollstuhlfahrer wie auch Kinderwagen geeignet seien .Man zog sogar den Einbau eines Fahrstuhls in Erwägung.

 

Heute ist das schöne Einkaufszentrum fertig saniert – nur leider sind „kurze Wege“ für nicht mobile Menschen absolut nicht möglich.

Selbstverständlich kann das Einkaufszentrum barrierefrei erreicht werden – jedoch nur auf Umwegen. Dies kann keinesfalls Sinn der Sache sein, da dies bei schlechten Witterungsbedingungen eine Zumutung für jeden Betroffenen ist.

 

Es wurden zwar neue Treppen gebaut und es existieren auch so genannte Rampen. Diese eignen sich jedoch höchstens für Einkaufsroller.

Die Mutter mit Kinderwagen sowie Angehörige, die einen Rollstuhl schieben müssen, sollten vorher über einen längeren Zeitraum ein Fitnessstudio besucht haben, um diese steilen Rampen zu überwinden. Auch Rentner mit ihren „Gehwägelchen“ sind mit diesen Gegebenheiten überfordert.

Es ist einfach eine Zumutung wie an das Wohl der Menschen gedacht wird, die leider nicht so mobil sind wie sie es gerne wären. Als wenn diese Menschen nicht schon genug bestraft wären. Nein, gerade von diesen – nicht mehr so belastbaren Menschen – fordert die Öffentlichkeit Höchstleistungen.

 

Sehr traurig das Ganze! 

Anja R. aus V.

 

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10.3.2010

 Dienstagnachmittag,

ich schaute gegen 14 Uhr auf meinem Kalender im Flur und entdeckte dort den Eintrag „Ratssitzung“. Dort wollte ich doch hin. Um 17 Uhr soll diese beginnen. Eigentlich interessiert mich Politik nicht so sehr, aber heute geht es um die Villa. Die Frage sollte erörtert werden ob die Villa Herminghaus einem Bauvorhaben der Stadt zum Opfer fallen soll. Das interessiert mich schon. Und wenn ich dann schon dort hinfahre, kann ich ja noch schnell Gelbe Säcke holen und außerdem noch bei EDEKA Äpfel besorgen.

Gegen 15.30 Uhr machte ich mich nun fertig für meine Unternehmung. Schuhe anziehen, Jacke drüber und noch mal schnell aus dem Fenster geschaut – daraus wird wohl nichts!? Ich muss mein Fahrzeug zu Hause lassen und dass nicht wegen dem Wetter…  Marina D. Velbert

 

Fortschreibung in 30 Tagen

 

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